Verluste beim Glücksspiel

Verluste beim Glücksspiel

Verluste beim Glücksspiel

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Verluste beim Glücksspiel 

Glücksspiel ist auf der ganzen Welt weit verbreitet und sehr beliebt.  

Etwa 38 % der deutschen Bevölkerung gibt jeden Monat Geld für Glücksspiele aus, die meisten von ihnen einen vergleichsweise geringen Betrag bis zu 20 € pro Monat. Etwa ein Zehntel der Bevölkerung in Deutschland spielt jedoch regelmäßig um höhere Einsätze. 2019 wurde ein Bruttospielertrag in Deutschland von rund 11,1 Milliarden Euro im regulierten Glücksspielmarkt erzielt, im nicht regulierten Glücksspielmarkt in Deutschland 2,21 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 beliefen sich die Bruttospielerträge des stationären Glücksspielmarktes auf rund 324 Milliarden Euro weltweit, die des Online-Glücksspielmarktes auf 40 Milliarden Euro weltweit. 

Die größten Fails und Casinowale aller Zeiten

Jemand, der im Casino sehr viel Geld verliert, wird auch Casinowal genannt. Natürlich müssen diese Casinowale, die richtig viel Geld verlieren, auch sehr, sehr viel Geld besitzen, das sie überhaupt verlieren können. Meist sind diese Spieler High Roller und zocken um sehr hohe Summen, wo man natürlich auch in kürzester Zeit viel Geld verlieren kann.    

Terrance Watanabe 

Einer der wohl bekanntesten Wale unserer Geschichte ist Terrance Watanabe, ein amerikanischer Geschäftsmann und Sohn des Gründers Harry Watanabe, der die Oriental Trade Company als Geschenkshop gründete. 

Terrance Watanabe reiste 2005 zum ersten Mal nach Las Vegas und residierte in den besten Casinos Hotels und verlor bereits in den ersten beiden Jahren, die er dort lebte 21 Mio. Dollar. Aber er hatte Gefallen daran, von den Casinos umworben zu werden, umsonst in den besten Suiten zu nächtigen und solch große Aufmerksamkeit zu bekommen. Er war definitiv kein begnadeter Spieler und zockte dennoch teilweise an drei Tischen gleichzeitig Blackjack und spielte zeitweise sogar mit Einsätzen von 50.000 US-Dollar pro Blatt. Ihm gelang es sogar mehrfach an einem Tag mehr als 5 Mio. Dollar zu verspielen und innerhalb eines Jahres unglaubliche 127 Mio. US-Dollar zu verzocken. Somit zählt er zu den absoluten Top-Verlierern der Geschichte. Berichten zufolge wurde diese Zahl im Nachhinein noch auf 204 Mio. berichtigt.  

Zhenli Ye Gon

Ist ein chinesisch-mexikanischer Geschäftsmann. Berichten zufolge verlor er in den Jahren zwischen 2004 und 2007 über 125 Mio. US-Dollar. Die Polizei durchsuchte 2007 sein Haus in Mexiko unter dem Verdacht des Drogenhandels und fand 207 Mio. US-Dollar in bar. Es war die größte Menge an Drogengeldern in der Geschichte, die beschlagnahmt wurde. In der Zeit zwischen 2004 und 2007 hielt er sich nur in den besten Casinos in Las Vegas auf, die ihn überschütteten mit tollen Suiten, Privatjets, Mahlzeiten, Autos und Aufmerksamkeit. Insgesamt verlor Zhenli 85 Millionen Dollar im Venetian und weitere 40 Millionen Dollar in einer kleinen Handvoll nahegelegener Casinos. 

Akio Kashiwagi 

Akio Kashiwagi ist einer der größten Baccara-Wale aller Zeiten. Er war ein japanischer Immobilieninvestor und verbrachte viel Zeit in den größten Casinos weltweit. Im Januar 1990 gewann er um die 22 Mio. Dollar in Australien und war von nun an fester Teil der Gambling-Szene. Kurz darauf gewann er laut Berichten zufolge innerhalb von zehn Stunden unglaubliche 6 Mio. Dollar. Daraufhin wurde er von Trump ins Trump Plaza Casino eingeladen. Hier lag er beim Baccara 10 Mio. im Plus, als ihn das Glück verließ, er alles verloren hatte und abreiste. Daraufhin reiste er nach Europa und zockte dort weiter. Seine Spielschulden beliefen sich auf knappe 20 Mio. Dollar. Nach diesem Gambling-Trip wurde der Japaner in keinem internationalen Casino mehr gesichtet. Er ist aber bis heute eine Legenden in der Baccara-Szene mit den höchsten Gewinnen und Verlusten in diesem Spiel. 

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Suchtprävention und Beratung

Wenn aus dem Spiel Ernst wird: Aktuellen Studien zufolge liegt die Zahl der Personen, die Suchtverhalten beim Glücksspiel aufweisen, zwischen 134.000 und 416.000. Spielteilnahme erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos und Hilfe unter www.bzga.de.

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